27.2.2025
CDU siegt knapp bei Bundestagswahl 2025 – aber mit deutlichen Verlusten
CDU Wahlergebnis Analyse 2025

CDU Wahlergebnis Analyse 2025

Die Bundestagswahl 2025 brachte der CDU einen Sieg, jedoch mit gemischten Gefühlen. Zwar konnte die Union die Wahl gewinnen, wie Friedrich Merz am Wahlabend verkündete (Süddeutsche Zeitung), blieb aber mit 28,5 Prozent deutlich unter den Erwartungen, wie die Tagesschau berichtete. Wie die Süddeutsche Zeitung analysierte, war dies das zweitschlechteste Ergebnis der Union bei einer Bundestagswahl. Besonders die Zahlen der jungen Wähler, Arbeiter und Ostdeutschen gaben Anlass zur Sorge.

Junge Wähler, Arbeiter und Ostdeutsche: Wo die CDU Wähler verlor

Die Junge Union, so ihr Vorsitzender Johannes Winkel gegenüber der dpa (zitiert in der Süddeutschen Zeitung), will die Verluste bei den jungen Wählern genau analysieren. Besonders auffällig: Noch bei der Europawahl im Vorjahr war die Junge Union stärkste Kraft unter den jungen Wählern.

Auch der Sozialflügel der Partei sieht Handlungsbedarf. Dennis Radtke, CDA-Chef, betonte gegenüber der Süddeutschen Zeitung die Notwendigkeit einer intensiven Wahlanalyse. „Wenn die Ampel zwanzig Prozentpunkte verliert und wir nur gut vier dazu gewinnen, müssen wir uns mit dem Wieso beschäftigen.“ Besonders die Abwanderung von Arbeitern zur AfD sei besorgniserregend.

Stefan Nacke, Chef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, sieht die Verengung des Wahlkampfes auf das Migrationsthema als einen der Gründe für das mäßige Ergebnis (Süddeutsche Zeitung). Die geplante Fokussierung auf die Wirtschaftspolitik sei nicht gelungen.

Die Forderungen innerhalb der CDU

Innerhalb der CDU werden nun Forderungen laut, die Themen Arbeitsplätze, Bildung, Familie und Kinder stärker in den Vordergrund zu rücken (Süddeutsche Zeitung). Auch die Ostdeutschen, bei denen die CDU deutlich an Stimmen verlor, fordern mehr Gehör.

Sepp Müller, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, verlangt schnelle Lösungen bei der illegalen Migration und in der Wirtschaftspolitik (Süddeutsche Zeitung). Außerdem fordert er eine stärkere Repräsentation der Ostdeutschen im Kabinett.

Koalitionsoptionen und weitere Analysen

Mit dem Wahlergebnis von 28,5 Prozent ist die Union zwar stärkste Kraft, benötigt aber einen Koalitionspartner. Wie die Tagesschau berichtet, wären sowohl eine Koalition mit der SPD als auch mit den Grünen denkbar. Die FDP verpasste den Wiedereinzug in den Bundestag, wie der MDR berichtete. Die Linke konnte hingegen, trotz vorheriger Prognosen, ins Parlament einziehen (MDR). Das BSW scheiterte knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, wie der SWR berichtete.

Die Wählerwanderung zeigt laut Statista einen Nettogewinn von Wählern von der SPD zur Union. Auch von der FDP, den Grünen und den Nichtwählern konnte die Union Stimmen gewinnen. Verluste musste sie hingegen an die AfD, das BSW und die Linke hinnehmen.

Der Deutschlandfunk analysierte den Wahlkampf und die Ergebnisse der anderen Parteien, darunter das historisch schlechte Abschneiden der SPD und die Verluste der Grünen. Die AfD konnte ihr Ergebnis im Vergleich zur vorherigen Wahl verdoppeln und wurde zweitstärkste Kraft.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von ki erstellt.
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