28.2.2025
AfD im Osten: Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 und aktuelle Entwicklungen
AfD-Ergebnisse in Ostdeutschland nach der Bundestagswahl 2021

AfD-Ergebnisse in Ostdeutschland nach der Bundestagswahl 2021

Die Alternative für Deutschland (AfD) erzielte bei der Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland weiterhin beachtliche Ergebnisse, jedoch mit regionalen Unterschieden und zum Teil Verlusten im Vergleich zur vorherigen Wahl. Wie die Bundeswahlleiterin berichtet, erreichte die AfD in Sachsen mit 24,6 % der Zweitstimmen ihr stärkstes Ergebnis, gefolgt von Thüringen (24,0 %) und Sachsen-Anhalt (20,8 %). In Brandenburg erzielte die Partei 18,1 % und in Mecklenburg-Vorpommern 18,0 % der Zweitstimmen.

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 musste die AfD in allen ostdeutschen Bundesländern Verluste hinnehmen. Wie die Daten der Bundeswahlleiterin zeigen, waren diese Rückgänge in Sachsen mit -2,4 Prozentpunkten am deutlichsten. In Thüringen betrug der Rückgang -0,8 Prozentpunkte, in Sachsen-Anhalt -1,5 Prozentpunkte, in Brandenburg -2,1 Prozentpunkte und in Mecklenburg-Vorpommern -0,1 Prozentpunkte.

Trotz der Verluste blieb die AfD in Ostdeutschland zweitstärkste Kraft hinter der SPD. Einzig in Sachsen konnte die CDU mit 17,2% der Zweitstimmen knapp vor der AfD landen, wie die Auswertung der Ergebnisse durch die Bundeswahlleiterin zeigt. Wie aus dem WZB Discussion Paper "Brandmauer - Still Alive!" hervorgeht, ist die Zusammenarbeit etablierter Parteien mit der AfD auf kommunaler Ebene in Ostdeutschland zwar ein Thema, aber deutlich weniger verbreitet als oft angenommen. Die Studie analysierte Sitzungen von Gemeinderäten auf Kreisebene und fand heraus, dass inhaltliche Kooperationen mit der AfD in etwa 20,6 % der von der AfD eingebrachten Vorschläge vorkamen. In etwas mehr als der Hälfte dieser Fälle (10,2% aller Vorschläge) unterstützten mindestens fünf Nicht-AfD-Vertreter einen AfD-Vorschlag oder -Kandidaten.

Wie die Zeit eine Meldung aus der DPA wiedergab, warnte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im Februar 2025 vor einem möglichen Anstieg der AfD-Ergebnisse im Westen, sollte eine schwarz-rote Bundesregierung scheitern. Sie betonte die Wichtigkeit, die AfD-Erfolge im Osten ernst zu nehmen und verwies auf den Fehler, dies nach der Bundestagswahl 2021 nicht ausreichend getan zu haben.

Verwendete Quellen:

https://www.zeit.de/news/2025-02/28/schwesig-warnt-vor-krassen-afd-ergebnissen-im-westen

https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/BU2021/afspraes/index.html

https://bibliothek.wzb.eu/pdf/2025/v24-503en.pdf

https://bundeswahlleiterin.de/en/bundestagswahlen/2021/ergebnisse/bund-99.html

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von ki erstellt.
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