Der 1. FC Heidenheim steckt tief im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Nach der 0:2-Niederlage gegen Mainz 05 am 22. Spieltag, wie die Zeit basierend auf einer Meldung der dpa berichtete, wird die Lage für den Aufsteiger immer prekärer. Trainer Frank Schmidt fand nach dem Spiel deutliche Worte und kritisierte die Leistung seiner Mannschaft: „Insgesamt sind wir eben nicht gut genug, so ehrlich müssen wir sein, um in der Bundesliga Spiele zu gewinnen. So reicht es nicht.“ Wie die Zeit die Aussage von Schmidt wiedergab, monierte der Trainer fehlende Übersicht, Klarheit, Qualität, Entschlossenheit und Durchschlagskraft in der Offensive.
Die Niederlage gegen Mainz war die fünfte in Serie für die Heidenheimer in der Bundesliga. In der Tabelle rangiert der 1. FCH punktgleich mit dem VfL Bochum auf dem Relegationsplatz, nur einen Punkt vor dem Tabellenletzten Holstein Kiel. Wie die Zeit berichtete, wächst die Angst vor dem direkten Wiederabstieg angesichts von sieben Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.
Auch Torhüter Kevin Müller äußerte sich besorgt über die Situation. Wie die Zeit seine Aussage von DAZN wiedergab, sagte er: „Nach vorne sind wir zu ungefährlich, qualitativ nicht gut genug im Abschluss. Hinten kriegen wir es auch nicht hin.“ Müller forderte, das Ruder herumzureißen: „Wir müssen jetzt auch ehrlich sein, wir müssen jetzt langsam anfangen.“
Die finanznachrichten.de meldeten ebenfalls die 0:2 Niederlage gegen Mainz und beschrieben den Spielverlauf. Demnach startete Heidenheim defensiv stabil, tat sich aber in der Offensive schwer. Ein Torwartfehler von Müller in der 49. Minute führte zum 2:0 für Mainz. Trotz anschließender Bemühungen gelang es Heidenheim nicht, den Rückstand zu verkürzen.
Sport1 berichtete bereits am 9. Februar von der angespannten Lage in Heidenheim. Kapitän Patrick Mainka betonte die Wichtigkeit jedes Punktes im Abstiegskampf: „In der jetzigen Phase ist jeder Punkt Gold wert. Wir haben keine Wahl mehr und können kein Spiel abschenken.“ Vize-Kapitän Kevin Müller schlug Alarm: „Es sind noch einige Spiele zu gehen, aber wir müssen langsam anfangen, mit dem Arsch an die Wand zu kommen.“
Der kicker berichtete im April 2021 über einen 3:1-Sieg des 1. FC Nürnberg gegen Heidenheim in der 2. Bundesliga. Dieser Bericht, obwohl zeitlich weit zurückliegend, zeigt die historische Entwicklung des Vereins und den damaligen Kampf gegen den Abstieg in der zweiten Liga. Damals konnte sich der Club durch den Sieg von den Abstiegssorgen befreien. Nun steht Heidenheim vor einer ähnlichen Herausforderung, jedoch in der höchsten deutschen Spielklasse.
Für Heidenheim bleiben noch zwölf Spieltage, um den Abstieg zu verhindern. Am Donnerstag steht zunächst das Rückspiel in der Conference League gegen den FC Kopenhagen an, bevor es in der Bundesliga zum schweren Auswärtsspiel bei RB Leipzig kommt.
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