22.2.2025
NRW: Massendemonstrationen gegen Rechts
Demonstrationen gegen Rechts in NRW

Demonstrationen gegen Rechts in NRW

In Nordrhein-Westfalen finden weiterhin Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie statt. Wie die Zeit unter Berufung auf eine Meldung der dpa berichtet, fanden am Wochenende des 22. Februars 2025 zahlreiche Kundgebungen statt. Die größte Demonstration wurde in Essen erwartet, wo laut Polizeiangaben etwa 8.000 Teilnehmer angemeldet waren. Die Polizei bereitete sich jedoch auf deutlich mehr Demonstranten vor, da die Erfahrung der vergangenen Wochen in NRW gezeigt hatte, dass die tatsächliche Teilnehmerzahl oft die angemeldete Zahl übersteigt. Das Bündnis "Essen stellt sich quer" organisierte die Demonstration unter dem Motto "Gemeinsam laut, im Wahllokal und auf der Straße".

Auch in Krefeld wurde eine ähnlich große Demonstration erwartet, mit zunächst 6.000 angemeldeten Teilnehmern. Die Polizei rechnete auch hier mit einer höheren Teilnehmerzahl. Weitere Demonstrationen fanden am selben Wochenende in Nettetal, Velbert, Schwerte, Wuppertal, Duisburg und Mönchengladbach statt, wie die Zeit ebenfalls berichtete.

Diese Demonstrationen reihen sich ein in eine Serie von Protesten, die bereits im Januar begannen. Wie die Tagesschau berichtet, richteten sich viele der Proteste gegen einen Rechtsruck, die AfD und die Migrationspolitik der CDU. Auslöser war unter anderem ein von der Union mit Unterstützung der AfD im Bundestag durchgesetzter Antrag zur Verschärfung der Migrationspolitik. Ein darauf basierender Gesetzentwurf scheiterte jedoch trotz AfD-Zustimmung im Parlament.

Wie der WDR berichtet, fanden auch am Wochenende des 9. Februars 2025 Demonstrationen in NRW statt, unter anderem in Mülheim, Kleve, Rheda-Wiedenbrück, Köln und Düsseldorf. In Wuppertal versammelten sich am Samstag, den 8. Februar 2025, laut Polizeiangaben 10.000 Menschen. Auch in anderen Städten wie Aachen, Duisburg, Gütersloh, Bergisch Gladbach, Gummersbach und Euskirchen fanden Kundgebungen statt.

Die Webseite der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) NRW dokumentiert ebenfalls Proteste gegen Rechts, unter anderem gegen den AfD-Bundesparteitag in Essen im Juni 2024. Die VVN-BdA ruft zu vielfältigen Protesten auf und betont die Bedeutung des Kampfes gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der Diskriminierung.

Verwendete Quellen:

https://www.zeit.de/news/2025-02/22/erneut-mehrere-demos-gegen-rechts-in-nrw

https://www1.wdr.de/nachrichten/demos-gegen-rechts-nrw-100.html

https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-wir-sind-die-brandmauer-demos-gegen-cdu-migrationskurs-in-ganz-nrw-100.html

https://nrw.vvn-bda.de/

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