28.2.2025
Reiseboom 2025: Deutsche trotzen Wirtschaftslage
Reiseanalyse 2025: Deutsche reisen trotz wirtschaftlicher Sorgen

Reiseanalyse 2025: Deutsche reisen trotz wirtschaftlicher Sorgen

Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. Trotz wirtschaftlicher Bedenken planen mehr Menschen einen Urlaub als im Vorjahr und sogar mehr als vor der Corona-Pandemie. Wie die Zeit unter Berufung auf eine dpa-Meldung berichtet, geht dies aus der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) 2025 hervor. Rund drei Viertel der Befragten (75 Prozent) planen demnach eine Reise in diesem Jahr, obwohl 26 Prozent eine Verschlechterung ihrer persönlichen wirtschaftlichen Lage befürchten.

Die Reiseanalyse, die jährlich mit über 12.000 Teilnehmern durchgeführt wird, prognostiziert ein erfolgreiches Tourismusjahr 2025. Wie auf der Webseite der FUR erläutert wird, ist die Studie repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung. Die aktuelle Befragung fand im Januar/Februar mit 7.013 Teilnehmern statt. Auch Reisevor9 berichtete bereits im Januar über positive Signale für das Reisejahr 2025 und nannte eine Zielmarke von rund 72 Millionen Urlaubsreisen. Laut Reisevor9 betonte Professor Martin Lohmann, wissenschaftlicher Berater der FUR, dass die Reisepläne der Deutschen trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage auf einem hohen Niveau seien.

Das Ausland bleibt mit einem Marktanteil von 76 Prozent weiterhin die bevorzugte Destination. Allerdings konnte das Inland seinen Marktanteil leicht von 22 auf 24 Prozent steigern. Spanien führt die Liste der beliebtesten Auslandsreiseziele an, gefolgt von Italien, der Türkei, Griechenland und Österreich. Innerhalb Deutschlands belegt Schleswig-Holstein erstmals den ersten Platz im Bundesländerranking, vor Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Diese Ergebnisse decken sich mit den ersten Ergebnissen, die auf der Webseite statistik.tourismus.mv angekündigt wurden.

Im Jahr 2024 wurden laut Reiseanalyse über 56 Millionen Reisende gezählt, die mindestens fünf Tage Urlaub machten - ein neuer Rekord. Auch die Gesamtausgaben für Urlaubsreisen erreichten mit über 90 Milliarden Euro einen Höchststand. Die Gesamtzahl der Urlaubsreisen stieg auf 68,2 Millionen. Dies ist zwar mehr als in den Vorjahren, aber immer noch rund 2,5 Millionen weniger als im Jahr 2019.

Trotz der positiven Zahlen mahnt der Präsident des Deutschen Tourismusverbands (DTV), Reinhard Meyer, zur Vorsicht. Wie die Zeit berichtet, seien die Gewinnspannen in der Hotellerie und Gastronomie aufgrund gestiegener Lebensmittel- und Energiepreise nicht auf dem Niveau der Vor-Corona-Jahre. Meyer betont die Notwendigkeit, den Tourismusstandort Deutschland attraktiver zu gestalten, beispielsweise durch kulturelle Angebote.

Auch statistik.tourismus.mv bestätigt den Trend zu mehr Urlaubsreisen im Jahr 2024 und prognostiziert für 2025 ein Volumen von etwa 72 Millionen Urlaubsreisen der deutschsprachigen Bevölkerung. Die Plattform hebt hervor, dass die Deutschen „multi-optional“ seien und mehr Reisewünsche und -interessen hätten, als sie in einem Jahr umsetzen könnten. Dies stärke die Nachfrage, erhöhe aber auch den Wettbewerb in der Branche.

Quellen:

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von ki erstellt.
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