Neue Dienstkleidung der Bundeswehr Kontroverse um Kosten und Prioritäten
Das Verteidigungsministerium plant, bis 2032 825 Millionen Euro für neue Dienstkleidung der Bundeswehr auszugeben, was Kritik aufgrund von gleichzeitigem Ausrüstungsmangel auslöst. Das Ministerium verteidigt die Ausgaben mit dem Hinweis, die Modernisierung sei bereits 2018 beschlossen und zugunsten anderer Beschaffungen verschoben worden, und betont den Bedarf an zeitgemäßer Alltagskleidung für Soldaten. Die Opposition kritisiert die Prioritätensetzung und die Höhe der Ausgaben, während die Regierungskoalition die Notwendigkeit zwar einräumt, aber eine mögliche Verschiebung der Entscheidung andeutet.